Aus Gründen habe ich mich gestern mal wieder in meinen Twitter-Account eingeloggt und ich könnte schwören, dass im Hintergrund der Imperial March lief. Eigentlich wollte ich nur einen ganz bestimmten Tweet suchen und dann waren da plötzlich die ganzen lustigen Tweets über den Filius und ich dachte mir: Scheiß auf die ganze Rotze, die du so in den letzten 15 Jahren ins Internet geschrieben hast, aber diese ganzen Perlen sollten einfach noch mal irgendwo gesammelt erscheinen. Und da ich es nie in die Familientweets geschafft habe, gibt es jetzt hier einfach meine kleine, eigene Sammlung.
Ich persönlich habe beim Raussuchen teilweise wirklich nochmal sehr gelacht und ich hoffe, auch für euch ist der eine oder andere lustige Tweet dabei.
Da ich bei Twitter mittlerweile kaum bis gar nicht mehr aktiv bin, würde ich mich freuen, wenn ihr mir drüben bei Mastodon folgt.
Der Dreijährige verfolgt mich schon den ganzen Sonntag in einem Abstand von 10 Zentimetern durch die gesamte Wohnung, redet dabei ohne Pause und beginnt immer erst drei Sätze, bevor er einen beendet.
Jar Jar Binks erscheint mir plötzlich gar nicht mehr so nervtötend.
Ich versuche, mich auf der Website meiner Bank in den Online-Banking-Bereich einzuloggen. Dazu muss ich nach Eingabe von Alias und Passwort auf der Website in der Secure App auf meinem iPhone eine Anfrage freigeben. Meine Secure App sagt mir allerdings, dass sie auf meinem neuen Telefon nicht funktioniert. Zumindest nicht einfach so. Ich hätte doch besser vor dem Handytausch auf dem alten Gerät einstellen sollen, dass ich in Zukunft ein neues benutze. Ja, wunderbar. Hinterher ist man immer schlauer. Naja, aber halb so wild. Ich brauche ja nur einen Aktivierungscode, meint die App. Den kann ich ganz einfach auf dem alten Smartphone erstellen und dann auf dem neuen Smartphone eingeben. Tja nun. Wenn ich das alte Smartphone noch hätte. Das ist aber bereits komplett zurückgesetzt, gelöscht und wieder auf dem Weg zum Dienstleister. Aber hej. Auch nicht schlimm. Dann lass dir doch einfach von deiner Bank einen neuen Aktivierungscode zuschicken, schlägt die App mir vor. Geil, denke ich. Zuschicken. Per Post. Im Jahre 2023. Megagute Idee. Naja, was bleibt mir anderes übrig. Ich starte also den Vorgang in der App. Nach zwei Klicks sagt mir diese, dass ich mich dafür auf der Website meiner Bank im Online-Banking-Bereich einloggen muss um dort einen Aktivierungscode anzu…
Naaaa…!? Merkt ihr was?
240 Puls. Mindestens. Ich atme tief ein und noch tiefer aus. Dann nochmal. Und nochmal. Naja was soll’s, denke ich mir dann. Rufe ich eben bei meiner Bank an und versuche, das irgendwie am Telefon zu klä… Oh, die haben nur bis 16:30 Uhr geöffnet. Fantastisch. Und morgen machen sie auch erst ganz entspannt um 9 Uhr auf. Wenn normale Menschen längst schon wieder ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen.
Ernsthafte Frage: Wie betreibt man eigentlich Online Banking, wenn man kein Smartphone besitzt oder sich mit dieser ganzen Zwei-Faktor-Scheiße nicht auseinandersetzen will? Und warum wird man als Kunde oder User nicht im Vorfeld an irgendeiner Stelle mal darauf hingewiesen, dass bei einem Gerätewechsel einfach sämtliche Anmelde-, Security- und Authentifizierungs-Apps komplett zerfickt werden? Und wo bekomme ich eigentlich die ganze kostbare Lebenszeit her, die ich für diese ganze Scheiße verschwende, damit ich am Ende des Tages meine Miete überweisen oder meine Programme benutzen kann, die ich für die Arbeit brauche?
Als ich damals im April 2021 den Gedanken äußerte, mein nächstes Smartphone bei Grover zu mieten, habe ich von der einen oder anderen Seite nicht nur verächtliche Blicke sondern teilweise sogar den Ratschlag bekommen, das doch bitte sein zu lassen. Mir persönlich erschien das Konzept von Grover damals ziemlich praktisch: Ich miete ein neues oder neuwertiges Gerät, zahle dafür monatlich einen überschaubaren Betrag und nach einer vorher festgelegten Zeit läuft die Miete aus und ich kann das Gerät dann entweder zurückschicken oder so lange weiter behalten und bezahlen, bis der Kaufpreis durch die Miete gedeckt ist und habe dann die Möglichkeit, das Teil für 1 Euro Restbuchwert zu kaufen.
Nach zwei Jahren bei Grover kann ich sagen: Ich bin absolut zufrieden mit dem Dienst. Vorgestern kam mein mittlerweile drittes iPhone an. Die Miete meines iPhone 13 mit 128 GB läuft in der nächsten Woche aus. Zu Ostern gab es ein paar Rabatte bei Grover und so kam es dazu, dass ich das iPhone 13 Pro mit 256 GB ab sofort für rund 10 Euro weniger im Monat miete als mein bisheriges 13er iPhone. Brauche ich ein iPhone 13 Pro? Nö. Ich brauche auch kein iPhone 14. Aber die Miete war sowieso durch, es ist besser und kostet weniger. Was muss man da noch überlegen?
Letzten Monat lief die Miete für meine Apple Watch aus. Die habe ich dann tatsächlich zurückgeschickt. Nach einem Jahr Testphase habe ich festgestellt, das eine Smartwatch nichts ist, was ich zwingend zum Leben brauche. Noch nicht mal ein bisschen. Und wie ist das, wenn man was zurückschickt? Was soll ich sagen, problemlos! Miete beenden, Gerät zurücksetzen, Retourenschein ausdrucken, Paket fertig machen, ab zur Post damit und fertig. Und wenn mal was kaputt gehen sollte, ist man dank Grover Care gut abgesichert, denn während der Miete übernehmen die Jungs und Mädels dort 90% der Kosten für technische Defekte, Displaybruch oder Wasserschäden. Auch starke Abnutzungserscheinungen werden damit abgedeckt. Leichte Gebrauchsspuren zählen übrigens nicht als Schaden und werden nicht bemängelt. Aber wie das so ist: Die Geräte sind geliehen und daher sollte man schon pfleglich damit umgehen und sie im besten Fall nicht als Frisbee oder Türstopper verwenden.
Ich persönlich habe in den letzten zwei Jahren nur durchweg positive Erfahrungen mit Grover gemacht. Und jedes Jahr ein neues Smartphone ohne Vertragsbindung ist doch eine feine Sache.
Den Spinner des Los Angeles Police Department aus dem neuen Blade Runner Film hatte ich bereits letztes Jahr bei BlueBrixx geordert und mit ein paar selbst designten und bedruckten Steinen ein wenig aufgehübscht. Jetzt war nach vielen Wochen des Wartens auch endlich der blaue Spinner aus dem originalen Film aus den 80ern lieferbar.
Ich denke, die Umsetzung ist gelungen, aber nicht perfekt. Ich finde ihn ein wenig zu breit und auch ein gutes Stück zu kurz. Sticker gibt es keine und aufgrund der Bautechnik ist es schwierig, an den entsprechenden Stellen bedruckte Steine einzusetzen. Das hätte man meiner Meinung nach noch ein bisschen besser machen können, wie dieser MOC beweist. Den Grey Runner finde ich da tatsächlich besser umgesetzt.
Die “Lande-Plattform” habe ich übrigens freestyle aus übrig gebliebenen Straßenelementen meines Japan-Dioramas und diversen Teilen aus der Reste-Kiste gebaut.
Ich war vor einigen Tagen in einem der ältesten botanischen Gärten Deutschlands, welcher neben rund 11.000 verschiedenen Pflanzen aus unterschiedlichen Klimazonen auch die größte Orchideensammlung Europas beinhaltet, und habe ungefähr 824 Fotos gemacht. Die 33 schönsten davon (Nicht nur aus dem Tropenhaus, sondern auch aus den Gärten drumherum) habe ich euch rausgesucht und ein bisschen aufgehübscht. Ich finde, das eine oder andere hat durchaus das Potential, ein wirklich schönes Desktop- oder Smartphone-Wallpaper zu werden, daher habe ich sie alle in der maximalen Auflösung hochgeladen. Bitte, gern geschehen. Und um eurer Datenvolumen nicht komplett zu sprengen, gehts erst nach dem Klick weiter.
Erster, wirklich schöner Frühlingstag in diesem Jahr. Spazieren gewesen und die Halde an der Beckstrasse bestiegen. Bottroper Wahrzeichen begutachtet. Keller auf- und umgeräumt und erste Vorbereitungen für den Hobbykeller durchgeführt (Bilder kommen demnächst). Außerdem: Heute zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Balkon in der Sonne gesessen. Und: Heute zum ersten Mal in dieser Wohnung auf dem Balkon in der Sonne gesessen. Uhuuund: Heute zum ersten Mal auf dem Balkon in der Sonne gegessen: Low Carb Hähnchenpfanne mit Erbsennudeln und jeder Menge Gemüse. Alles in allem ein höchst gelungener First-Contact-Day.
Nachdem mein letztes Konzert einer Band, die ich unbedingt noch mal live sehen wollte, bevor die Mitglieder so alt sind, dass es einfach nur noch cringe ist, leider eine ziemliche Enttäuschung war (was aber tatsächlich nicht an der Band, sondern an der Location lag), bin ich diesbezüglich etwas skeptischer geworden. Auch, weil ich mittlerweile ein gewisses Problem mit dicht gedrängten Menschenmassen um mich herum habe. Aber ganz ehrlich? Rammstein? In Berlin? Im fucking Olympiastadion? Sorry, als diese Gelegenheit um die Ecke kam, konnte ich leider nicht widerstehen. Und da es sich um Sitzplätze handelt und ich auch nicht allein dort hinfahre, bin ich mir ziemlich sicher, dass es diesmal nicht wieder in einer kurzfristigen Panikattacke mit anschließendem Nach-Hause-Fahren enden wird.
Ich könnte ja jetzt schreiben, dass der Rucksack, in welchen ich meinen ganzen Krempel für meinen Wochenend-Ausflug packe, neongelb und mit quietschebunten Blumen bedruckt ist, aber das wäre gelogen.